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Fachärztin für Allgemeinmedizin · Diabetologischer Schwerpunkt
Dr. med. Antje van der Meij
Tel.: (0571) 7 02 34
Fax.: (0571) 7 02 82
E-Mail: info@diabetes-porta.de

So finden Sie die Praxis für Allgemeinmedizin von Dr. med. Antje van der Meij




Fachärztin für Allgemeinmedizin · Diabetologischer Schwerpunkt

Dr. med. Antje van der Meij


Feldstr. 3
32457 Porta Westfalica
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Gesundheitsnews



Mit heiler Haut durch den Frühjahrsputz
Mit heiler Haut durch den Frühjahrsputz

Viele Putzmittel versprechen, gleichzeitig Pilze, Viren, Fett und Kalk zu beseitigen. Doch die keimtötende Wirkung kann dem Menschen schaden und zu Atemwegsbeschwerden, Ekzemen oder Allergien führen. Auf umwelt- und hautfreundliche Alternativen weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, hin.

Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda. Fertig.

Die meisten Verschmutzungen lassen sich mit Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda beseitigen. Mit Mikrofasertuch oder Putzschwamm angewendet, sind diese Mittel wahre Putzwunder - und das sehr preisgünstig.

  • Essig wirkt gegen Kalk. Wenn man es mit Zitronen- oderOrangenschalen versetzt, entsteht eine wohlriechende Mischung zur Reinigung vieler Oberflächen.
  • Zitronensäure wirkt ähnlich wie Essig, ist jedoch geruchsneutraler und weniger stark.
  • Essig und Olivenöl (Verhältnis 1:2) sind die Zutaten für eine selbst gemachte, wirksame Möbelpolitur.
  • Die Mischung von Wasser und etwas Natron in einer Sprühflasche macht Fenster wieder sauber. Das Fenster anschließend mit einem Tuch oder Zeitungspapier trocknen.
  • Wasser mit Natron reinigt auch den Kühlschrank. Dafür die Mischung auftragen, einige Minuten einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch abwischen.
  • Eine Waschsoda-Wasser-Mischung führt schnell und schonend dafür, dass hartnäckige Fettflecken verschwinden.

Auch beim Öko-Putzen immer Handschuhe tragen

Haushaltshandschuhe gehören auch beim Putzen mit natürlichen Mitteln zur Grundausstattung. Denn auch Essig, Zitronensäure und Natron können, obwohl eine nachhaltige Alternative, bei Kontakt Haut und Schleimhäute reizen.

Unsichtbare Gefahr: Mikroplastik in Kosmetik
Unsichtbare Gefahr: Mikroplastik in Kosmetik

Mikroplastik ist aktuell in den Medien ein großes Thema. Die kleinen Kunststoffpartikel gelangen unter anderem durch Kosmetikprodukte in die Meere und werden durch die Nahrungskette oftmals wieder von den Menschen aufgenommen. Die AOK Hessen klärt über die winzigen Übeltäter auf und zeigt Alternativen.

Unter Mikroplastik versteht man Kunststoffpartikel, auch synthetische Polymere, die kleiner als fünf Millimeter sind. Sie entstehen, wenn die Bewegung des Meeres in Kombination mit dem UV-Licht der Sonne allmählich größere Kunststoffteile zersetzt, die im Meer treiben. Darüber hinaus stellen bestimmte Branchen Mikroplastik bewusst für ihre Produkte her. In der Kosmetikindustrie dienen Kunststoffpartikel zum Beispiel als Schleifmittel oder in flüssiger bzw. gelartiger Form als Bindemittel. Mikroplastik kann vor allem in Cremes, Duschgelen und auch Zahnpasta gefunden werden. In Peeling-Produkten entfernen sie zum Beispiel die abgestorbenen Hautschüppchen.

Nach der Verwendung werden die Partikel in den Abfluss gespült. Sie sind nur schwer bis gar nicht abbaubar, und selbst moderne Kläranlagen können die kleinen Plastikteilchen oft nur unzureichend aus dem Abwasser herausfiltern. Die Folge: Mikroplastik gelangt in die Meere.

Je kleiner die Teilchen, desto größer ist auch die Vielfalt an Tieren, die Mikroplastik aufnehmen. Diese Teilchen ziehen Schadstoffe und Giftstoffe an. Die gelangen wiederum mit den Plastikresten über die Ernährung in die Körper zahlreicher Meerestiere, wie Muscheln und Fische, welche auf dem menschlichen Speiseplan stehen. So gelangen die Schadstoffe über die Nahrungskette letztlich auch in den menschlichen Körper. Welche Folgen die Kunststoffteilchen noch für Mensch, Tier und Umwelt haben, wird derzeit noch erforscht.

Leider gibt es bis heute keine eindeutige Kennzeichnungspflicht für Unternehmen, wenn Kunststoffpartikel in einem Produkt enthalten sind. Das macht es für Verbraucher schwierig zu entscheiden, welche Produkte sie im Regal stehen lassen sollten. Der Mikroplastik-Einkaufsratgeber des Bundes listet folgende Inhaltsstoffe aus, an denen Kunststoffe in Pflegeprodukten erkannt werden können:

  •     Polyethylen (PE)
  •     Polypropylen (PP)
  •     Polyethylenterephthalat (PET)
  •     Nylon-12
  •     Nylon-6
  •     Polyurethan (PUR)
  •     Acrylates Copolymer (AC)
  •     Acrylates Crosspolymer (ACS)
  •     Polyacrylat (PA)
  •     Polymethylmethacrylat (PMMA)
  •     Polystyren (PS)

Pflegeprodukte selber herzustellen ist eine gute Alternative und umgeht Mikroplastik. Selbst mit alltäglichen Lebensmitteln können natürliche Kosmetikprodukte einfach hergestellt werden.

Die klassische Salatgurke besteht nahezu vollständig aus Wasser und eignet sich ideal als feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske:

  1. Den Saft einer halben Gurke auspressen.
  2. Einen Teelöffel Honig hinzugeben.
  3. Drei Esslöffel Quark untermischen und die Masse gut verrühren.
  4. Auf das Gesicht auftragen und ca. 15 Minuten einwirken lassen.
  5. Anschließend die Reste mit Wasser abwaschen.

Auch Kaffeesatz eignet sich dank seiner groben Körnung und dem hohen Gehalt an Antioxidantien hervorragend für ein natürliches Peeling.

  1. Zwei Esslöffel abgekühlten Kaffeesatz mit einem Teelöffel Honig und zwei Esslöffeln Olivenöl gut vermischen.
  2. Das Peeling sorgfältig mit kleinen kreisenden Bewegungen in die Haut einmassieren.
  3. Die Reste anschließend mit warmem Wasser abwaschen.

Welche Lebensmittel noch gegen müde Haut helfen, weiß die AOK Hessen:
aok-erleben.de/kaffee-tee-kakao-volle-power-gegen-muede-haut

31.03.2020 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)

Kostenexplosion bei Schutzkleidung aufgrund der Corona-Krise
DEKV ruft Politik und Krankenkassen zum Handeln auf

Bei der Versorgung von Corona-Patienten im Krankenhaus empfiehlt das Robert Koch-Institut den Einsatz von geschultem Personal und die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung bestehend aus Schutzkittel, Einweghandschuhen, dicht anliegender Atemschutzmaske und Schutzbrille.1 Die Empfehlung und das Bestreben, Patienten und Personal zu schützen, führen dazu, dass der Verbrauch dieser Materialien zum Teil drastisch gestiegen ist: bei Atemschutzmasken und Schutzbrillen auf über 600 Prozent des monatlichen Verbrauchs vor der Corona-Pandemie. Selbst der Verbrauch der im Patientenkontakt regel- und routinemäßig genutzten Handschuhe ist auf 150 Prozent gestiegen. Zugleich haben die Hersteller und Großhändler die Kosten zum Teil drastisch erhöht: bei Schutzkitteln auf 200 Prozent, bei Atemschutzmasken auf rund das 15-Fache und bei OP-Mundschutz auf das 19-Fache.

„Eine Modellrechnung unserer Mitgliedskrankenhäuser der AGAPLESION gAG zeigt, dass sich daraus monatliche Mehrkosten für die Krankenhäuser in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro ergeben. Diese Kosten werden durch die Vergütung über die DRG für die Behandlung dieser Patienten definitiv nicht gedeckt. Darüber hinaus fallen für viele Krankenhäuser Einnahmen weg, da Patienten geplante, aber verschiebbare Operationen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus absagen. Daher fordert der DEKV Politik und Krankenkassen auf, eine pragmatische Lösung für die Krankenhäuser zu finden, um mit dieser außerordentlichen Belastung umzugehen. Denkbar wäre, dass wie bei der EHEC-Epidemie 2011, eine Bezahlung zusätzlicher Leistungen durch die Krankenkassen erfolgt. Alternativ wäre die Bereitstellung von Sondermitteln über den Katastrophenschutz oder einen Sonderfond denkbar.

Aktuelle Bestrebungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Schutzausrüstung zentral zu beschaffen und an die Krankenhäuser und Arztpraxen zu verteilen, müssen schnell umgesetzt werden, um die Kostenexplosion einzudämmen. Auch fordern wir die Hersteller und Großhändler von persönlicher Schutzausrüstung auf, die Situation nicht weiter durch enorme Preissteigerungen zu verschärfen. Steigen die Preise weiterhin zu Lasten der zur Behandlung verpflichteten Krankenhäuser und damit zu Lasten der Solidargemeinschaft, ist hier die Politik zur Handlung aufgerufen“, erklärt Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender des DEKV.

Quellen:

1. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html