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Fachärztin für Allgemeinmedizin · Diabetologischer Schwerpunkt
Dr. med. Antje van der Meij
Tel.: (0571) 7 02 34
Fax.: (0571) 7 02 82
E-Mail: info@diabetes-porta.de

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Fachärztin für Allgemeinmedizin · Diabetologischer Schwerpunkt

Dr. med. Antje van der Meij


Feldstr. 3
32457 Porta Westfalica
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Gesundheitsnews



Rotes Auge – ein Symptom, viele Ursachen
Anhaltende Beschwerden augenärztlich abklären lassen

Ein rotes Auge ist ein häufiges Symptom, dass die Betroffenen verständlicherweise beunruhigt. Die Ursachen, die dahinter stecken, können ganz verschieden sein – es gibt vergleichsweise harmlose Auslöser, aber auch ernst zu nehmende Krankheiten. Halten die Beschwerden länger als ein oder zwei Tage an, dann sollte man sie augenärztlich abklären lassen, rät Dr. Peter Heinz, der 1. Vorsitzende des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands.

Es passiert schon einmal: Ein kleines Blutgefäß in der Bindehaut platzt und es kommt zu einer kleinen Blutung an der Augenoberfläche. Das sieht dramatisch aus, ist aber in der Regel harmlos. Auch wenn ein kleiner Fremdkörper wie ein Staubkörnchen ins Auge geraten ist, der von der Tränenflüssigkeit rasch wieder ausgespült wurde, kann die Reizung des Auges zu einer Rötung der Bindehaut führen, die dann aber normalerweise rasch wieder nachlässt. Oft fehlt dem Auge auch schlicht Tränenflüssigkeit, so dass die Augenoberfläche gereizt ist.

Das rote Auge kann aber auch die Begleiterscheinung einer Allergie, einer Infektion mit Viren oder Bakterien sein oder es ist die Folge einer Verletzung der Augenoberfläche. Ebenso kann eine sogenannte „Uveitis“ zur Rötung des Auges führen. Das ist eine Entzündung der mittleren Augenhaut (Uvea), die unbehandelt zu Sehbehinderung oder gar Erblindung führen kann. Es erfordert augenfachärztliche Kompetenz, die harmlosen von den gefährlichen Auslösern der Rötung zu unterscheiden.
Warum wird das Auge rot?

Zum roten Auge kommt es, wenn die Blutgefäße in der Bindehaut geweitet sind. Mit der verstärkten Durchblutung reagiert der Körper auf die verschiedensten störenden Einflüsse. Wenn diese Beschwerden nicht rasch von selbst wieder abklingen, ist Vorsicht geboten. Kommen dann noch weitere Symptome hinzu wie Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder Lichtscheu, dann ist unbedingt eine augenärztliche Untersuchung angebracht, um der Ursache auf die Spur zu kommen.
Die Ursache feststellen, dann behandeln

Denn so verschieden wie die Auslöser sind, ist auch die Behandlung: Fremdkörper müssen vorsichtig entfernt werden; bei trockenen Augen sorgen Tränenersatzmittel meist zu einer Verbesserung; bei Allergien können antiallergische Augentropfen eine Option sein, bei einer Infektion mit Bakterien oder Viren kommen antibakteriell oder antiviral wirkende Augentropfen und Augensalben zum Einsatz.
„Hausmittel“ können Probleme verstärken

Dr. Heinz rät davon ab, die Symptome auf eigene Faust zu bekämpfen. Schon das beliebte Hausmittel, feuchte Teebeutel mit Kamillenblüten auf die geschlossenen Augenlider zu legen, kann die Probleme verstärken. Denn manche Patienten reagieren allergisch darauf. Auch sogenannte „Weißmacher“ aus der Apotheke sind keine Hilfe. Sie sorgen zwar kurzfristig dafür, dass die Blutgefäße sich verengen, so dass das Auge nicht mehr rot aussieht. Doch die Ursache des Problems ist damit nicht behoben und der rein kosmetische Effekt lässt rasch nach.

Eine gründliche Diagnostik ist die Basis für eine gezielte Therapie, macht Dr. Heinz klar. Die Chancen auf Erfolg sind in der Regel gut – vor allem, wenn die Therapie frühzeitig einsetzt.

„Wir wollen Anreize schaffen für die europäische Produktion wichtiger Wirkstoffe“
Jens Spahn auf Pro-Generika-Konferenz im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Jens Spahn will noch in diesem Jahr konkretisieren, mit welchen Instrumenten die Politik die europäische Produktion von Wirkstoffen und Arzneimitteln stärken kann. Das gab er auf der Digitalkonferenz „Für ein gesundes Europa“ bekannt. Bis November rechne er mit konkreten Vorschlägen der EU-Kommission, eine Positionierung des EU-Rats will er am liebsten im Dezember erreicht haben. „Ich pushe das Thema auf europäischer Ebene“, so Spahn sehr deutlich, „wenn es sein muss, auch in einer Nachtsitzung“.

Auf der Veranstaltung, die Teil des assoziierten Programms der deutschen EU-Ratspräsidentschaft war, diskutierten Vertreter von Politik, Industrie, Behörden, Krankenkassen und Patienten über eine Stärkung von Versorgungssicherheit und Arzneimittelproduktion in Europa. Sowohl Spahn als auch der EU-Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton betonten vor bis zu 1.400 Zuschauern aus rund 20 Ländern die Gefahr einer zu großen Abhängigkeit von China. Daraus resultiere, so sagten es beide, die Notwendigkeit für Europa – zumindest bei kritischen Wirkstoffen – wieder unabhängiger zu werden.

Spahn machte deutlich, dass eine stabilere Versorgung mehr Diversität in den Lieferketten brauche. Es sei zu erarbeiten „mit welchen Instrumenten wir die Produktion und Versorgung hier in Europa wieder anreizen können.“ Ein Weg könnten Investitionszuschüsse sein und das Vergaberecht könne angepasst werden. Ein weiterer könne es sein, in der Anfangszeit garantierte Abgabepreise als Anreiz für die Hersteller zu gewähren.

Zuvor hatte Wolfgang Späth, Vorstandsvorsitzender von Pro Generika e.V., die Dringlichkeit des Themas deutlich unterstrichen. Zwar sei es in Deutschland auf dem Höhepunkt der ersten Covid-19-Welle nicht zu Versorgungsengpässen gekommen. „Das aber war ein beispielloser Kraftakt vor allem der Generikaunternehmen“, so Späth. „Wir dürfen das nicht als Blaupause nehmen und uns darauf verlassen, dass auch beim nächsten Mal alles gut geht.“

Als Präsident des europäischen Generika-Verbandes Medicines for Europe forderte Christoph Stoller konkrete Maßnahmen ein: „Wir brauchen ein neues Preissystem für Generika“, sagte er. „Es darf nicht mehr nur um den günstigsten Preis gehen. Vielmehr müssen Investitionen, die die Versorgungssicherheit erhöhen – wie etwa eine zweite Wirkstoffquelle oder ein Produktionsstandort in Europa – honoriert werden“.

Das Thema Versorgungssicherheit stand auch im Fokus, als Dr. Andreas Meiser von MundiCare die Pro Generika-Wirkstoffstudie vorstellte. Diese belegt erstmals die Abwanderung der Wirkstoffherstellung von Europa nach Asien. Meiser: „Die europäische Versorgung ist heute in hohem Maße abhängig – von nur wenigen Wirkstoffherstellern in sehr kleinen Teilen der Welt. Das birgt Risiken für die Versorgung.“

Ana Marti vom spanischen Wirkstoffhersteller Medichem war als Vertreterin der europäischen Wirkstoffhersteller geladen. Sie unterstrich das Potenzial ihrer Branche in Europa und gab an, noch freie Kapazitäten zu haben. „Wir Wirkstoffhersteller brauchen vor allem mehr regulatorische Flexibilität“, sagte Marti. Gerade wenn es um die Genehmigung von Produktionsanlagen gehe, seien andere Weltregionen deutlich schneller. Deshalb sei ein Großteil der Wirkstoffherstellung nach Asien abgewandert.

Mit Blick auf die Politik, die europäische Arzneimittelhersteller stärken will, unterstrich Dr. Christian Pawlu, Global Head of Strategy, Portfolio and Business Development bei Sandoz International GmbH, die Relevanz eines echten Wettbewerbs. Sein Unternehmen hatte bekanntgegeben, 150 Millionen Euro in den Erhalt des Antibiotika-Werkes in Österreich zu investieren. Sandoz bekommt dafür staatliche Zuschüsse in Höhe von 50 Millionen Euro. Pawlu: „Wir brauchen keine Zombie-Industrie. Staatliche Hilfen seien sinnvoll, wenn sie ein Unternehmen in die Lage versetzten, wieder voll wettbewerbsfähig zu produzieren. Dafür aber müsse das Verhältnis zwischen Preisgestaltung und Erstattung langfristig stimmen.“

Einen Ausblick auf die nächsten politischen Schritte gab der EU-Kommissar für den Binnenmarkt Thierry Breton. „Eine groß angelegte Rückverlagerung der Produktion wird es nicht geben“, sagte er. „Aber wir sind in unseren Lieferketten zu abhängig von anderen Ländern und das ist inakzeptabel.“ Im Folgenden müsse geprüft werden, wo Lieferketten korrigiert und diversifiziert werden müssten. Außerdem sei zu schauen, welche kritischen Wirkstoffe wieder verstärkt in Europa produziert werden sollten. Zuvor hatte eine Abstimmung unter den Teilnehmern der Konferenz ergeben, dass es 73 Prozent für angemessen halten, wenn die Politik die europäische Arzneimittelproduktion unterstützt.

Bork Bretthauer, Geschäftsführer, Pro Generika e.V. lenkte den Blick auf die „Pharmaceutical Strategy“, die die Europäische Kommission noch in diesem Jahr vorstellen will. Sein Appell ging an die deutsche Politik. „Wir dürfen nicht warten, was Brüssel tut“, sagte Bretthauer. „Versorgungssicherheit ist ein Thema, das nicht warten kann“. Jetzt bräuchte Deutschland Politiker, die den Mut hätten, nach vorne zu gehen. Deutschland hätte gezeigt, dass es gut sei im Management von Lieferengpässen. „Jetzt müssen wir gut werden darin, die Probleme bei den Wurzeln zu packen.“

27.10.2020 DGA | Quelle: Pro Generika e.V. (gesundheit adhoc)

Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfe
Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfe in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung

Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ein gemeinsames Positionspapier zu grundlegenden Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung vorgelegt. Ziel des konzeptionellen Vorstoßes der beiden Bundeskörperschaften ist es, Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Monate zu nutzen, um die Krisenreaktionsfähigkeit des ambulanten Versorgungssektors in seiner Gesamtheit zu festigen und zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender des Vorstandes der KBV: „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bilden seit Beginn der Corona-Pandemie den Schutzwall unseres Gesundheitswesens: 19 von 20 COVID-19-Patienten werden ambulant behandelt. Das frühe Unterbrechen von Infektionsketten im Frühjahr war ein Grund dafür, dass Deutschland bislang so gut durch die Krise gekommen ist. Nun ist es an der Zeit, erste Lehren aus der Pandemie zu ziehen und praktikable Wege für das weitere Handeln aufzuzeigen, um auf ein eventuelles Wiedererstarken der Corona-Krise vorbereitet zu sein. Damit das ambulante Bollwerk auch in solch außergewöhnlichen Situationen stabil bleiben kann, bedarf es eines zukunftsfähigen Fundaments für die Vertragsärzteschaft und Vertragszahnärzteschaft. Das gemeinsame Positionspapier von KBV und KZBV legt Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen dar, um den ambulanten Versorgungssektor in seiner Gesamtheit krisenfest weiterentwickeln zu können.“

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Zahnärzteschaft und Behandlungsteams haben in der Corona-Krise an sprichwörtlich ‚vorderster Front‘ des Infektionsgeschehens verantwortungsbewusst und mit großem Engagement gearbeitet und sowohl die zahnärztliche Versorgung aller Versicherten aufrechterhalten, wie auch die Behandlung von Infizierten und unter Quarantäne stehenden Patientinnen und Patienten in eigens errichteten Schwerpunktpraxen und Behandlungszentren vorbildlich durchgeführt. Jetzt gilt es aus den Erfahrungen der Krise zu lernen und bei wieder steigenden Infektionszahlen standardisierte Vorkehrungen für den Fall einer zweiten Welle und mögliche künftige Pandemiefälle zu treffen. KZBV und KBV leisten mit ihren zentralen Empfehlungen einen wichtigen Beitrag für die Sicherung der ambulanten medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung in Krisensituationen.“

Das gemeinsame Positionspapier zur Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung kann auf den Websites von KBV und KZBV abgerufen werden.